
#13 Betteln ist negativste Businessmodell, das man den Kindern vermitteln kann.
A3 (42.0cm x 29.7cm) = Fr. 190.-
A2 (59.4cm x 42.0cm) = Fr. 280.-
A1 (84.1cm x 59.4cm) = Fr. 430.-
Fotograf: Aimery Joessel
Die Bilder sind wie in der Ausstellung auf Dibond (Aluminiumträger) aufgezogen und haben Rückseitig zwei Aufhängevorrichtungen. Der Kaufpreis des Bildes setzt sich hälftig aus Produktions-/ Materialkosten und einer Unterstützung an laufende Projekte des Hilfswerks in Bali, zusammen. Auf diese Weise profitieren die Menschen, die sie auf dem Bild sehen ganz direkt von Ihrem Kauf.
Die Motive werden zu einem Spezialpreis vom Gysin- Print und Copyshop, welche das Hilfswerk unterstützt, gedruckt und nach eingegangener Zahlung direkt an den Besteller versandt.
Im Preis sind die Versandkosten, wie auch die MWSt. enthalten.
Betteln ist das negativste Businessmodell, das man seinen Kindern vermitteln kann.
Ni Wayan Merta, verheiratet, 5 Kinder, Bettlerin. Sie kommt aus einem der 36 Dörfer von Muntigunung, welches noch nicht von bezahlter Ausbildung des Vereins profitiert und somit Betteln immer noch die Hauptbeschäftigung ist.
Wayan Merta ist mit einem Teil ihrer Kinder mindestens zwei bis drei Wochen pro Monat als Bettlerin unterwegs, ihr Revier ist Ubud, welches sie nach einem Fussmarsch und allfälligem Bustransporten von 60 Kilometern erreicht.
In Ubud lebt sie auf der Strasse mit ihren Kindern, welche dazu genutzt werden, zusätzlich Mitleid zu wecken um mehr Einkommen zu generieren. Die Kinder lernen also das negativste „Business Modell“ kennen, das es gibt.
Wayan Merta muss ständig auf der Hut vor der Polizei sein, da diese die Bettlerinnen einsammelt, einen Tag einsperrt, sie verwarnt und dann nach Muntigunung zurückbringt. Dort werden diese Bettlerinnen einem von der Regierung angeordneten Unterricht von einem Tag (Lesen und Rechnen) unterzogen. Anschliessend kehren die Bettlerinnen postwendend wieder nach Ubud zurück. Eine Endlosschlaufe!

